Tage an der Nordsee – Amrum

Kurz entschlossen buchen wir Tickets, um mit den Rädern Amrum zu erkunden. Die folgenden Tage, für der Ausflug eigentlich geplant ist, wird stürmisch und regnerisch angesagt, also ziehen wir die Fahrt mit der Fähre einfach vor. Es war die eindeutig richtige Entscheidung, die Tage darauf bieten Sturm und Regen.

Zwischen Ankunft und Abfahrt liegen etwa 6 Stunden und die nützen wir voll aus. Besonders sehenswert ist der Weg durch die Dünen. Gerade das wechselhafte Wetter bietet eine Vielfalt von Licht und Schatten.

Nach gut 2 Stunden Dünenwanderung – die meiste Zeit wurde mit beobachten und fotografieren verbracht – schieben wir die Räder steil hinauf Richtung Wriakhörnsee. Der rasante Wechsel der Vegetation ist schon beeindruckend. Abseits der sandigen Weißdünen geht es beinahe übergangslos in die Gründünen über, wo Gräser, Büsche und Bäume wachsen.

Über Bohlenwege erreichen wir dann irgendwann wieder befestige Wege und haben endlich die Chance den sand aus den Schuhen zu bekommen. Über Radwege  erreichen wir dann das nächste Ziel, den Leuchtturm. Das mag etwas despektierlich klingen aber üblicherweise vermeide ich so kitschige Aufnahmen, sie sind mir zu abgedroschen. Hier jedoch passt es zum Tagesausflug und zur Umgebung und wir haben die Insel auch deshalb ausgesucht.

Wir fahren noch auf dem Waldweg über Nebel nach Norddorf um dort ein kleines Picknick zu machen. Über die Vogelkoje, ein ehemaliger Schlachtbetrieb für Vögel, lädt aufgrund dieser Geschichte doch nicht zu einem Besuch. So lassen wir den Tag in Wittdün auf einer Bank, den Blick über die Dünen, ausklingen.

 

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